Planen ersetzt den Irrtum durch den Zufall.
So oder ähnlich lautet ein beliebter Spruch zum Thema Zeit- bzw. Projektplanung. Und tatsächlich scheitern erschreckend viele Planungen. Ein Grund, warum es so etwas wie Agiles Projektmanagement gibt. Was aber tun, um im individuellen GTD nicht nur effektiv, sondern auch effizient zu sein?
Sowohl David Allen mit seiner Vogelperspektivtechnik als auch Stephen Covey betonen zu recht immer wieder, dass es für den persönlichen Erfolg ernorm wichtig ist, das große Ganze, also die eigenen (Lebens-)Ziele nicht aus dem Blick zu verlieren.
Hier stößt Outlook einfach an seine Grenzen, denn als PIM (Personal Information Manager) ist es für diese ganzheitlichen, zum Teil idealistisch orientierten Betrachtungen einfach nicht geeignet.
Durch Zufall bin ich bei meinen diversen Web-Recherchen zu GTD-Tools auf TheBigPic.org gestoßen, eine Website, die Projekte/Aufgaben in einen graphischen Kontext darstellt und darüber hinaus eine Online-Terminverwaltung mitbringt. Diese Features – naja, nett, aber vom Hocker haben sie mich nicht gehauen. ABER:
Auf der persönlichen Einstiegsseite werden die Projekte als kreisrunde Farbflächen dargestellt, die sich per Maus in der Größe verändern lassen. Und hier kommt das Tool in meiner GTD-Implementierung zum Einsatz:
Beim wöchentlichen Review und der darauf folgenden Wochenplanung schnappe ich mir TheBigPic, male meine diversen Kontexte, Rollen und Projekte und visualisiere durch verschiedene Größen und Farben zunächst meinen Status-Quo. So wird schnell deutlich, wo ich im Sinne meiner Life-Balance derzeit zu viel oder zu wenig Zeit investiere und wo ich einigermaßen in der Spur bin.
Anhand dieser Visualisierung kann ich bewusst Veränderungen initiieren und deren Erfolg oder Misserfolg intuitiv nachverfolgen. Und nachsteuern.
Zugegeben: Dafür war das Tool eigentlich nicht gedacht. Aber so what! Und das Beste: TheBigPic.org ist kostenlos!
