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Schlagwort-Archive: Kommunikation

Macht erlangt man nur im Kampf mit harten Bandagen? Ein Unsinn in 11 Lektionen

Das Manager-Magazin über die Frage, wie man wirklich etwas bewegen kann. Unsinn auf einer neuen Ebene: Gleich 11 Tipps, wie man mit harten Bandagen Macht und Einfluss erlangt, werden zum Besten gegeben.

Die Erkenntnisse der Wissenschaft über Motivation und De-Motivierung von Mitarbeitern? Die Erkenntnisse über wahre Führung (Inspiration statt Druck, Zusammenarbeit statt Anweisungskultur) und Produktivität? Die Erfahrung zahlreicher Unternehmen mit neuen Methoden und Unternehmensstrukturen? Jeffrey Pfeffer, Autor dieses Machwerkes, leistet Großes: Er schafft es, so ziemlich alle aktuellen Erkenntnisse aus Wissenschaft, Forschung und der Praxis in Sachen Führungs- und Wertekultur in Unternehmen, Organisationen und Gesellschaft zu ignorieren. Als Professor einer renommierten Universität eine “Glanzleistung”.

Wir alle wissen bzw. erfahren es seit längerem: Mehr und mehr wird den westlichen Gesellschaften bewusst, dass die taylor´sche, persönlichkeitsorientierte Ethik der letzten 125 Jahre nicht zukunftsweisend ist. Der Neoliberalismus der letzten Jahrzehnte hat diesen Erkenntnisprozess nur noch beschleunigt. Ellbogen-Mentalität, Egoismus, soziale Kälte – alles Dinge, die immer mehr Menschen nicht mehr hinnehmen wollen. Wir stehen, auch Dank der Wissenschaft, vor einem erneuten gesellschaftlichen Paradigmenwechsel.

Bleibt nur zu hoffen, dass die Studenten von Mr. Pfeffer und die geneigte Leserschaft des manager-magazins diesen Artikel als das erkennen, was er ist – nämlich blanker Unsinn.

 
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Geschrieben von - 3. Dezember 2010 in Meine Meinung...

 

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Zehn Gründe, warum Unternehmen sich im Internet aktiv präsentieren müssen

Vor acht Jahren habe ich bei einem Internet-Workshop die Frage gestellt, ob Unternehmen im Internet aktiv sein müssten? Damals war die einhellige Ansicht des Auditoriums: Man sollte sich damit beschäftigen und Chancen evaluieren, ja, aber einen Zwang, nun unbedingt auch eine Internetseite zu haben, gab es nicht. Heute lautet meine Antwort: Ja, sie müssen. Das Internet ist zu einem normalen kommunikativen Bestandteil des Lebens geworden – und gehört somit in jedes vernünftige Marketing-Konzept integriert. Zehn Gründe im Detail:

1. Die Kunden sind bereits da

90% der Deutschen sind laut ITU (International Telecommunication Union) im Internet – also eigentlich alle. Und tatsächlich finden immer mehr Aspekte des täglichen Lebens auch oder z.T ausschließlich in der digitalen Welt statt (Google statt Gelbe Seiten, Online-Portale statt Versicherungsbüro, Produkt- und Servicebewertungsportale usw.). Keineswegs beschränkt sich dieser Wandel nur auf den B2C-Bereich, auch das B2B wickelt sich zunehmend über die persönlichen Kontakte im Internet ab – es war ja auch nie leichter als heute.

2. Alle Altersgruppen sind online

Waren es vor zehn Jahren noch eher die Youngster und Technik-Freaks, die sich im Netz tummelten, nutzen es heute mit Ausnahme der Säuglinge und Kleinkinder alle.  Laut TNS ist dabei die Hälfte der deutschen User in den Sozialen Netzwerken wie Xing, Facebook und Co. aktiv unterwegs. Somit eröffnen sich hier neue Formen des Marketings und der Werbung. Der neue VW Polo GTI beispielsweise soll komplett im Internet über die Plattform Facebook (mit ca. 9 Mio. Mitgliedern eine der größten Plattformen in Deutschland für soziales Netzwerken) eingeführt werden.

3. Das Internet ist Echtzeit-Kommunikation

Das heutige Internet ist nicht länger ein Sammelsurium von statischen Seiten und Online-Shops. Das Internet (heute auch als Web 2.0 bezeichnet) ist ein  Mitmach-Internet; von Micro-Nachrichtendiensten wie Twitter über soziale Netzwerke über Online-Zusammenarbeit bis hin zum Austausch über Produkt- und Servicequalitäten (z.B. Holidaycheck) – das Internet in seiner Nuancenbreitheit ist zu einem großen Resonanzkörper für die Gesellschaft worden. Das Internet ist für die Menschen heute Bestandteil des täglichen Lebens. Marketing und Kundenkommunikation darf diesen  Bereich nicht vernachlässigen, sondern muss sich ihm aktiv widmen, ihn aktiv integrieren. Denn: Über Unternehmen wird im Internet gesprochen – so oder so, denn noch nie war das so einfach. Für das Marken- und Firmen-Image  bedeutet dies: Aktive Teilnahme am Geschehen ist Pflicht.

4. Vergleichen im Markt ist so simpel wie nie

Und zwar sowohl für die Kunden als auch für Unternehmer. Dies erfordert vor allem auf Seiten der Unternehmer den Abschied von althergebrachten Marktgebaren und Werbemethoden. Der Kunde ist nur einen Klick von der Konkurrenz entfernt. Wenn ein Unternehmen gar nicht im Internet ist, ist es eigentlich schon so gut wie vom Markt. Denn: Die Internetbenutzer bedienen sich bei der Informations- und Preisrecherche zunehmend zuerst der Online-Möglichkeiten (ich “google” das mal). Preisrecherchen, Produktbewertungen etc. via Internet sind heute der Standard. Gleichzeitig war es für Unternehmer noch nie leichter, sich über ihre Konkurrenz im Markt zu informieren und aus den Erkenntnissen eigene Wettbewerbsvorteile zu erzeugen. Was macht eigentlich Wettbewerber xy? Wie sieht sein Marketing aus? Wo ist er schlecht, wo gut? Wie gehen andere Branchen in den Online-Medien vor? Usw. usw.

5. Neue Wege werden möglich

Ein inzwischen wirkliches Problem für die Kalt-Akquise beispielsweise sind die rechtlichen Beschränkungen. Ohne Zustimmung des potentiellen Kunden dürfen Sie ihm eigentlich keine Mail schicken und nicht anrufen. Andere Formen der Akquise (Flyer, Infobrief etc.) sind kapitalintensiv - und bezüglich des Return-On-Investment mindestens fragwürdig. Letztlich basieren diese klassischen Marketingformen auf dem Prinzip des “mit-dem-Gewehr auf den Mückenschwarm schießen (und hoffen, dass man zwei, drei Mücken trifft). Hier bietet  das Internet heute ganz andere Möglichkeiten. Durch die soziale Vernetzung ergeben sich andere, neue Kommunikationswege, die man nutzen kann. Der Weg über Soziale Netzwerke bietet einen Türöffner, den Unternehmen brauchen, um ihre Produkte und Leistungen zum Kunden zu bringen und ihm den Mehrwert deutlich machen zu können.

6. Firmen werden persönlich

Wo kauft ein Mensch eher ein, in einem ihm wohlbekannten Geschäft, mit dem er bestimmte Gesichter (den Verkäufer, den Geschäftsführer, den Servicemeister) und positive Emotionen verbindet oder in einem anonymen, abstrakten Gebilde? Die Antwort liegt auf der Hand. Der Schlüssel ist das berühmte Vitamin B – man kennt sich, man verbindet als Kunde bestimmte angenehme Merkmale mit dem Unternehmen und kommt wieder. Und eben hier liegt einer der großen Vorteile der sozialen Netzwerkdienste: Aus Ihrem dem Kunden unbekannten Unternehmen mit irgendwelchen Produkten wird plötzlich ein Name mit Gesicht, mit dem man aktiv via Internet kommunizieren kann. Richtig angewandt können Unternehmen sich hier positiv positionieren, in dem sie rund um ihre Produkte z.B. Hintergrundinformationen anbieten und für den Kunden “greifbar” werden. Unternehmen können so schon vor dem ersten Verkauf beim Kunden einen Mehrwert schaffen und sich damit ins Gedächtnis des Kunden einschreiben.

7. Unmittelbare und potenzierbare Kommunikation

Das Mitmach-Internet (s.o.) ist da und wird massiv genutzt. Da wird gebloggt (“Internet-Tagebuch”), sich ausgetauscht, alles und jedes/jeder kommentiert. Wer es als Unternehmen schafft, sich hier ein solides Netzwerk zu bauen und zu bedienen, kann mit einer ordentlichen Aktion auch mittelbar viel Wirkung erzielen. Denn man erreicht plötzlich nicht nur die unmittelbar mit einem selbst verbundene Kommunikationsebene, sondern über Techniken wie z.B. des ReTweets (Twitter) oder Fan-Seiten (Facebook) auch potentielle Kontakte aus der zweiten und dritten Reihe. So kann sich eine simple Meldung schnell potenzieren, und das in kürzester Zeit. Hier aktive Unternehmen haben darüber hinaus die Chance, mitzubekommen, wenn Kunden sich unzufrieden äußern. Mit einem professionellen Umgang mit der Kritik lässt sich weiteres Vertrauen der Kontakte in das Produkt, in die Leistung und vor allem in das Unternehmen schaffen – Marketing und Imagepflege, wie sie sich klassisch kaum realisieren lässt.

8. Zielgruppengerechte Ausrichtung von Kommunikation

Klassische Werbung lebt von Masse und Wiederholung in der Hoffnung, die richtigen Menschen für die eigenen Produkte zu interessieren. Mit den modernen Möglichkeiten im Internet-Marketing können Unternehmen ihre Bemühungen viel stringenter auf ihre jeweiligen Zielgruppen ausrichten. Das heißt nicht, dass Unternehmen auf die konventionellen Möglichkeiten verzichten sollten – aber über das Verhältnis konventioneller zu Online-geführter Werbung/Marketing sollten Unternehmen aber schon nachdenken.

9. Deutliche Verbesserung des Kosten-Nutzen-Verhältnisses

Werbung und Marketing kosten viel Geld und, richtig betrieben, auch viel Zeit. Das gilt seit jeher. Es ist ja nicht damit getan, Flyer zu drucken und Anzeigen im Käseblättchen zu schalten. Marketing und Werbung bedeuten immer auch Erfolgskontrolle. Welche Maßnahmen haben funktioniert, welche nicht und warum? In der analogen Welt ist dieses mit viel Aufwand verbunden, denn Sie müssen in der Regel Ihre Neu-Kunden fragen, über welchen Weg sie auf Ihr Unternehmen aufmerksam geworden sind. Deutlich effektiver geht das im Internet: Da Unternehmen und Kunden in den Netzwerken den Kommunikationskanal teilen, ist es für die Anbieter viel einfacher, die Effektivität ihrer Online-Aktivitäten zu messen. Beispiel Homepage: Es ist heute kein Problem, die Attraktivität der eigenen Internetseite zu analysieren. Zugriffszahlen, Verweildauer auf einzelnen Seiten, welchen Weg hat der Besucher durch die Seiten genommen, wo hat er die Internet-Präsenz wieder verlassen – all das lässt sich ohne viel Aufwand mitschneiden, auswerten und zielgerichtet optimieren. Unternehmen können erkennen, was die Kunden interessiert und ihr Angebot entsprechend modifizieren. Und das alles zu Kosten, die deutlich niedriger sind als im konventionellen Marketing.

10. Digital ist die Komplementierung des Analogen

Kein Unternehmen kann auf Online-Marketing im Internet verzichten. Eine Homepage allein reicht dabei aber schon lange nicht mehr. Aktive Kommunikation im Netzwerk ist gefragt – die Firmenhomepage ist hierbei ein Element von mehreren. Auch die klassische Werbung hat derzeit nach wie vor ihre Daseinsberechtigung, denn ebenso,  wie es sich Unternehmen eigentlich heute nicht mehr leisten können, nicht im Internet zu sein, können sie es sich nicht leisten, die analogen Wege zu vernachlässigen. Entscheidend ist hier die strategische Ausrichtung des Marketings – was soll erreicht werden? Neukunden-Akquise? Mehr Service? Neue Vertriebswege erfinden? Diese Fragen müssen gestellt und beantwortet werden – dann können sich Unternehmen daran machen, die einzelnen analogen und digitalen Puzzlesteine der Werbung und des Marketings zielgerichtet zu einem Bild zusammenzubauen. Das müssen nicht immer die wahnwitzigsten Aktionen sein – ich habe hier ja schon über die Postkarten-Aktion des Barockschlosses berichtet.

Die zentrale Frage in der heute vom Internet so stark geprägten Welt ist also nicht mehr, ob man als Unternehmer/Unternehmen in dieses Medium eintauchen muss – sondern ob man es sich leisten kann, es nicht zu tun.

 
 

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Der Weg zu Commitment – 3. Ehrlichkeit und Fairness

Was können wir erwarten, wenn Misstrauen und Foulspiel unser Tagesgeschäft beherrschen, wenn Taktieren und Lavieren die oberste Priorität hat? Teams, Gruppen, gar ganze Unternehmen, die eine solche Kultur hegen, haben ein ganz großes Problem. Aber es geht auch anders.

In einer Misstrauens-Kultur konzentrieren sich alle Kräfte nach innen, auf die Macht- und Ränkelspielchen. Dort gehören Mobbing und psychologische Kriegsführung zum Alltag. All dies schlägt sich früher oder später auf die Produkt- und Servicequalität nieder, und zwar negativ. Personalfluktuation ist die Folge, Betriebsabläufe werden gelähmt – Commitment braucht man hier nicht suchen.

Was wir eigentlich wollen

Ich kenne kein Unternehmen, in dem Kundenorientierung, hohe Qualität und gute Erlöse nicht zu den erklärten Zielen gehören. Als Mitarbeiter wollen wir uns an dem Ort, an dem wir die meiste Lebenszeit verbringen, wohl fühlen. Wir wollen Ernst genommen und ordentlich behandelt werden. Als Unternehmen wollen wir gute Produkte und Leistungen und eine stabile Kundenbeziehung.

Wir müssen als Führungskräfte also dafür sorgen, dass unsere Mitarbeiter fair behandelt werden. Denn nur dann richten sich unser Engagement und unsere Energie als Unternehmen nach außen, auf unsere Kunden und auf unsere Produkte bzw. Dienstleistungen.

Es geht auch anders

Wie immer gilt: Wer als Führungskraft hier etwas ändern möchte, wer Commitment erzielen möchte, muss einen gänzlich anderen Weg einschlagen. Als Führungskraft bist Du gut beraten, wenn Du Deinen Mitarbeitern immer reinen Wein einschenkst, wenn Du ihnen sagst, wie es tatsächlich ist. Bleibe bei den Fakten und vor allem bei der Wahrheit. Jede Lüge holt Dich irgendwann wieder ein – und wenn dann die Fakten aufgetischt werden, ist die Chance auf Commitment und Kooperation in weite Ferne gerückt.

Sei ehrlich zu Deinen Mitarbeitern. Benenne was DU siehst, hörst und empfindest. Erkenne an, dass man in den Sachfragen durchaus auch andere Perspektiven haben kann. Zeige in Deiner Argumentation, dass Du Dich mit den Anliegen auseinander gesetzt hast. Gebe es zu, wenn Du etwas verschlampt oder eine Situation falsch eingeschätzt oder sonstwie einen Fehler gemacht hast. Niemand ist unfehlbar und niemand, am wenigsten Deine Mitarbeiter, erwarten von Dir Perfektion.

Setze Dich da, wo es berechtigt ist, für Deine Mitarbeiter ein und zeige Rückgrat in der Sache. Wecke dort, wo es nicht berechtigt ist, keine falschen Erwartungen und kommuniziere klar und verbindlich. Nur, wenn Du ehrlich und fair mit Deinen Mitarbeitern umgehst, kannst Du selbiges auch von Deinen Mitarbeitern einfordern. Und Du wirst es brauchen – in Konflikten innerhalb Deines Teams, aber auch bei allen anderen innerbetrieblichen Differenzen.

Nur mit einem ehrlichen und fairen Umgang können Krisen und Probleme konstruktiv angegangen und bewältigt werden. Reibungsverluste bleiben minimal.

 
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Geschrieben von - 3. November 2009 in Commitment, Personalführung

 

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Der Weg zu Commitment – 1. Mitarbeiterinteressen berücksichtigen

Commitment bezeichnet das Maß der Identifikation einer Person gegenüber einer Organisation, eines Unternehmens. Aber wie Commitment erzeugen? Die Identifikation der Mitarbeiter mit einem Unternehmen ist ein ähnlich sensibles Thema für Führungskräfte wie die Motivation.

Der erste wesentliche Schritt auf dem Weg zu Commitment ist die Berücksichtigung der Mitarbeiterinteressen. “Interessieren” meint dabei nicht bedingungsloses Erfüllen aller Mitarbeiterwünsche, sondern die aktive Beschäftigung mit den Menschen, die wir Mitarbeiter nennen und was Entscheidungen ggf. für sie bedeuten.

Warum? Unsere Mitarbeiter sind keine Roboter und auch keine Klone. Jeder einzelne hat seine individuelle Prägung erfahren, jeder einzelne seine eigene Lebenserfahrung. Daraus resultieren absolut individuelle Bedürfnisse, wie sie z.B. geführt werden möchten, welche kommunikativen Bedürfnisse sie haben und was sie sich von “ihrem” Unternehmen erhoffen.

Sobald Du mehr als einen Mitarbeiter hast, entsteht daher zusätzlich zu dem Gegensatz Arbeitgeber-Arbeitnehmer ein Spannungsbogen zwischen den Mitarbeitern. Der eine braucht mehr Information, der andere fühlt sich überinformiert. Der eine braucht den engen, persönlichen Kontakt zur Führungskraft, der andere eher die lange Leine. Got the idea?

Was alle Menschen in ihren Grundbedürfnissen eint ist der Wunsch, als Individuum anerkannt und ernst genommen zu werden. Deshalb ist es in der Führungsarbeit elementar wichtig, diesem Wunsch Rechnung zu tragen. Insofern ist “Mitarbeiterinteressen berücksichtigen” eine kommunikativ geprägte Aufgabe. Dazu gehören Facetten wie “aktiv zuhören”, Konflikte austragen statt vermeiden usw. – schlank gesagt, sich mit dem Mitarbeiter wirklich aktiv zu beschäftigen und auseinanderzusetzen, ihm mit Wertschätzung zu begegnen.

Die Frage, in wie weit ein Mitarbeiter gern in Deinem Unternehmen arbeitet, hängt also zu einem nicht unwesentlichen Teil von der unmittelbaren Führungskraft, also von Dir, ab. Das sollten wir Führungskräfte nie vergessen.

 
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Geschrieben von - 28. Oktober 2009 in Commitment, Personalführung

 

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Mein GTD mit Microsoft Outlook – Kontaktpflege

Soziale Kontakte sind wichtig – heute im Rahmen der Social Networks mehr denn je. Umso unverständlicher, dass viele Menschen ihre sozialen Kontakte eher zufällig handhaben. Während Unternehmen kapitalintensiv CRM-Systeme (CRM = Customer Relationship Management) einführen, um ihre Kundenkontakte gezielt zu managen, dümpelt so manches individuelle Kontake-Halten ein Schattendasein. Dabei sind Freunde und Familie die „Backbones“, auf denen unser beruflicher Erfolg mit basiert.

Hier ergibt sich dann auch die nicht ganz so offensichtliche Verbindung zu GTD und den 7 Habits eines Stephen Covey. Und damit auch die Schnittstelle zu Microsoft Outlook.

Ein Kontakt wird in Outlook wie eine Karteikarte organisiert. Und wie bei den Aufgaben haben wir bei den Kontakten neben den üblichen Datenfeldern wie Anschrift und Telefonnummer ein Notizfeld zur Verfügung. Was vielen nicht klar ist: Dieses Notizfeld verwandelt unser Kontaktformular in ein CRM-Light.

Wie in der Aufgabenverwaltung auch haben wir bei den Kontakten die Möglichkeit, Kontakte in Ordnern zusammen zu fassen und kontextorientiert in Gruppen zu bündeln. Bei mir sieht das relativ schlank so aus:

Kontakte

Die Zuordnung der Kontakte zu den einzelnen Gruppen und Ordnern erfolgt wie immer schlank per Drag and Drop. Das wäre es dann schon an Vorbereitung.

Das Entscheidende ist nun, wie man mit diesen Kontakten umgeht. Man muss dabei zwei Arten von Kontakten unterscheiden – die einen, mit denen man im Rahmen von Projekten o.ä. regelmäßig zusammen arbeitet. Hier ergeben sich die Kontakte/Meetings etc. quasi von allein.

Die anderen, und um die geht es mir primär, sind die Kontakte, deren Pflege sich auf unser Wohlbefinden auswirken (Familie/Freunde) oder deren Pflege uns künftig das Leben einfach bereichern können (sowohl monetär als auch immateriell – also Vitamin B, wenn man so will).

Und eben diese Kontaktpflege will geplant sein. Die Verfahrensweise ist bei mir analog zum Aufgabenmanagement – und wird in einem Rutsch mit abgearbeitet. Anders als bei den Aufgaben verzichte ich hier aber auf die Integration mit den Aufgaben, da es hier nicht um unmittelbare Aufgaben dreht, sondern um reine Beziehungspflege. Die Planung der Anrufe etc. erfolgt über die Nachverfolgung-Funktion. Im Notizfeld notiere ich dann bei der Umsetzung zum einen die Art der Kontaktaufnahme, Datum sowie einige ergänzende Infos (spannende Themen, auf die man später wieder referenzieren kann). Ist der Anruf/das Treffen vorbei, setze ich in der Regel den Nachverfolgungstermin neu – fertig.

Ein schlankes System, was kaum Mehrarbeit verursacht.

 
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Geschrieben von - 11. Oktober 2009 in 7Habits, GTD, Outlook

 

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Streit im Urlaub vermeiden

Lang herbei gesehnt – nun  ist der Urlaub endlich da. Familie einsacken und ab in die Ferien. Aber oftmals sorgt das ungewohnte permanente Zusammensein für Stress. Das muss nicht sein.

Die Erwartungen sind hoch:

Aus der Sicht der Mutter: Endlich ist der Ehemann mal länger am Stück da. Zeit für Gespräche, für die man sonst keine Zeit hatte. Endlich mal etwas Unterstützung bei der Kinderversorgung.

Aus Sicht der Kinder: Endlich ist der Papa mal zum richtig Rumtoben und Spielen da.

Aus Sicht des Vaters: Endlich mal abspannen, ausruhen und wieder ein gutes Buch lesen. Einfach den Job mal aus dem Gehirn verbannen.

Eine solche Konstellation führt zwangsläufig zu Problemen, denn diese Perspektiven lassen sich nicht unter einen Hut bringen. Streit, Diskussionen und schlechte Stimmung machen sich breit. Im Endeffekt wird das Gegenteil von dem erreicht,was alle eigentlich wollten. Was also tun?

Die Lösung besteht in Kommunikation: Klärt vor dem Urlaub die jeweiligen Erwartungshaltungen und verabredet Spielregeln, die dafür sorgen, dass jedes Familienmitglied zu seinem Recht kommt. Wer das erst in der Konfliktsituation klärt, vergeudet wertvolle Urlaubszeit – denn lösbar ist das Problem in der Krisensituation vermutlich eh nicht mehr. Wichtig ist auch die Auswahl des richtigen Urlaubsortes. Balkonien? Meer? Berge? Wenn ein Familienmitlied mit dem Urlaubsort absolut nicht einverstanden ist, dann wird es zwangsläufig zu Problemen kommen.

Und denkt daran: Der Urlaub beginnt beim Losfahren, nicht erst beim Ankommen am Urlaubsort. Ausnahmsweise ist hier der Weg auch schon Bestandteil des Ziels – so eingestellt treiben einen kleinere Pannen auf der Anreise (Flug hat Verspätung, auf der Autobahn ein Stau) nicht gleich in den Wahnsinn.

 
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Geschrieben von - 25. Juli 2009 in Allgemeines

 

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