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Schlagwort-Archive: GTD

Wie organisiert sich eigentlich eine erfolgreiche Unternehmerin? – Interview mit Sina Trinkwalder, der manomama

Um es vorweg zu nehmen: Sie organisiert sich gar nicht, sondern sie lässt sich organisieren – Delegation mal ernst genommen ;-) . Manomama ist das vielleicht interessanteste Projekt, das mir in den letzten Monaten über den Weg gelaufen ist. Ein Modelabel, das auf nachhaltige Produkte und Produktion schaut, das in Deutschland fertigt und für den Vertrieb und das Marketing voll auf das Internet setzt? Kann es das geben? Ja, es kann. Was also lag näher, als die Interviewreihe mal wieder aufzugreifen und mit der Initiatorin, Chefin, Multiplikatorin, Entrepreneurin Sina Trinkwalder über Zeitmanagement zu sprechen – bzw. zu mailen? Read the rest of this entry »

 

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Nicht nur für Linux-Freunde: GTD-Free » ToolBlog

Nicht nur für Linux-Freunde: GTD-Free » ToolBlog. Stefan List hat in seinem ToolBlog auf eine Java-basierte GTD-Software hingewiesen. Nachdem ich vor kurzem schon ThinkingRock getestet habe (Bericht folgt noch) eine prima Gelegenheit, mal wieder mit Software zu spielen – bisher ist mir noch keine GTD-Umsetzung begegnet, die meine Bedürfnisse vernünftig abbilden konnte. Wer auf meinen Testbericht nicht warten möchte, lädt das Tool hier herunter.

 
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Geschrieben von - 3. August 2011 in GTD, Linktipp, Prioritäten, Tools, Zeitmanagement

 

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Was soll 2011 Dein zentrales Thema sein?

Wieviele Taschenkalender mit Werbeaufdruck hast Du diesen Herbst schon bekommen? Und wie viele davon wirst Du im kommenden Jahr tatsächlich verwenden? Keinen? Ist eigentlich keine Überraschung: In Zeiten von “Get Things Done” sind diese kleinen Dinger einfach viel zu unflexibel. Aber es geht auch anders.

Klaus Reichert hat einen etwas anderen Jahresplaner entworfen. Der Kalender an sich ist noch nicht so wahnsinnig innovativ, aber das dazugehörige Strategieblatt ist meines Erachtens hervorragend gelungen. Einfach im Aufbau, klar in der Aussage und ausgefüllt an zentraler Stelle aufgehängt ein wunderbares Werkzeug, um sich im tagtäglichen Kleinklein immer wieder auf die eigenen zentralen Themen zu fokussieren. Statt Taschenkalender also besser großer Überblick.

Der Planerkalender kann hier heruntergeladen werden.

 
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Geschrieben von - 24. November 2010 in 7Habits, GTD, Tools, Balancing, Zeitmanagement, Leben, Prioritäten, CoolStuff

 

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Schuster, bleibe bei Deinen Leisten

Dieses bekannte Sprichwort war das Motto meiner Sommerferien 2010 -hieß für mich dieses Jahr unter anderem, ein Master-Review zu machen. Das Ergebnis ist eine Neuausrichtung meiner Tätigkeiten…

Das Wetter meinte es gut mit uns – an der Ostsee ein paar Tage die Seele unter brennender Sonne baumeln zu lassen, tat gut. Neben mehreren guten Büchern stand ein Master-Review an. Wer das Review aus dem GTD-Konzept von David Allen kennt, ahnt schon, was sich dahinter verbirgt. In aller Ruhe über all die Projekte und deren Sinnhaftigkeit in Bezug auf die eigene Lebensplanung nachdenken.

Status Quo: Ich hatte viele Projekte im Fokus, die verschiedenen, hochinteressanten Themen entsprangen – aber keines war so richtig im “Flow”, und vor allem, es gab keinen echten Bezug der Projekte zueinander. Kurz gesagt: Viel Energie aufgewendet, aber nichts so richtig voran gebracht. So konnte es nach den Ferien nicht weitergehen.

Also habe ich mich im Geiste vor meine Personal Kanban-Tafel gestellt und mich gefragt, welche Projekte eigentlich nur so aus Interesse entstanden sind und an welchen mein eigentliches Herzblut hängt. Daraufhin sind viele Ideen, Ansätze und Projekte in den geistigen Mülleimer gelandet. Sehr befreiend!

Übrig geblieben ist das, womit dieses Blog mal angefangen hat – Selbst-Organisation und persönliche Produktivität. Wobei ich darunter durchaus mehr verstehe als nur die Frage nach dem perfekt eingerichteten Zeitmanagementsystem, aber das nur am Rande.

In der Konsequenz wird es an dieser Stelle in den nächsten Wochen etwas ruhiger bleiben – die neue Homepage will endlich fertiggestellt werden, die besseren Beiträge dieses Blogs müssen umziehen, die ersten Ideen zu mehr Mehrwert müssen umgesetzt werden usw. usw.  Wer so etwas schon einmal gemacht hat, weiß, wieviel Arbeit das bedeutet.

So ein Master-Review ist im übrigen eine feine Sache – und ich kann es als Ergänzung zum wöchentlichen Review nur wärmstens empfehlen. In der Entspanntheit des Urlaubs lassen sich viele Dinge mit dem örtlichen und zeitlichen Abstand viel besser betrachten und bewerten.

 
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Geschrieben von - 17. August 2010 in Allgemeines, GTD, Leben, Motivation

 

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Das 5×5 der Wochenplanung – Tipp für mehr Fokussierung

Nun haben wir ständig sämtliche Ideen und Geistesblitze brav aufgeschrieben und in den Aufgabeneingang gelegt, haben alle To-Do´s aus Mails und analoger Post ordentlich dazugelegt und vielleicht sogar sämtliche Kontextlisten im GTD-Style fortgeschrieben. Bleibt die Frage: How to come into action? Welche dieser Aufgaben sollen am Ende der nächsten Woche erledigt sein? Bei ein paar wenigen Aufgaben mag das noch kein Problem sein – bei den heute üblichen dutzenden Projekten und Themen in verschiedenen Lebenskontexten eine echte Herausforderung – zumal die Anforderungen und Gewichtungen sich auch noch permanent verändern. Der heutige Produktivitätstipp zeigt Ihnen, wie Sie den Stress der Aufgabenplanung reduzieren können.

Der 5×5-Tipp geht auf Paul Klipp zurück und ist im Kern eigentlich recht simpel. Und zwar unabhängig davon, ob man seine Aufgabenplanung mit Outlook oder Mindmap oder Kanban oder sonstwas erledigt. Die Quintessenz: Die Arbeitswoche hat 5 Tage, und für jeden Tag nimmt man sich in der Wochenplanung 5 Dinge vor, die man erledigen will.

Der Vorteil dabei: Bis zur nächsten Wochenplanung bleibt die To-Do-Liste vergleichsweise klein und überschaubar. Das entlastet den Kopf von Selbstverpflichtungen und schärft den Fokus für die Dinge, die konkret anliegen. Alles neue, was nicht sofort erledigt werden muss, landet während der Woche dann sauber notiert im Aufgabenpool. Robert Dempsey hat zu diesem System ein kleines Video bereitgestellt.

Dank an Dr. Stefan List, der diesen Ansatz „ausgegraben“ hat.

 

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Wenn man seine Berufung leben kann – Interview mit Meister-Trainer Wolfgang Natzke

Wolfgang Natzke ist ein wandelndes Beispiel dafür, wie man mit Konsequenz, Werte-Orientierung und einer ordentlichen Portion Mut seine Berufung und seinen Weg finden kann. Und er gehört zu den wenigen mir bekannten Menschen, die neben GTD auch Elemente des Personal Kanban praktizieren. Er war so nett und hat sich meinen Fragen gestellt – viel zu lesen, aber ich finde, es lohnt sich.

Niels: Wolfgang, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit nimmst und uns einen Einblick in Jobperform, meister-training.de und vor allem in die Gedankenwelt des Coaches und Trainers Wolfgang Natzke ermöglichst. Wie war Dein Werdegang und was hat Dich dazu bewegt, Deine Firma zu gründen?

Wolfgang: Vieles im Leben braucht offenbar den richtigen Zeitpunkt und den nötigen Mut zu einem Entschluss. Ich habe einen großen Teil meines Lebens mit der Suche nach meiner Berufung verbracht hat, ohne dass es mir bewusst war. Ganz häufig hatte ich in meinem „ersten“ Berufsleben das Gefühl, „hier bist Du völlig verkehrt“. Ich fühlte mich weder befriedigt noch erfüllt oder gar zufrieden. Das hatte vor allem mit den Rahmenbedingungen, den fremdbestimmten Regeln und den Verfahren zur Umsetzung zu tun.

Ich gönnte mir eine durchweg lockere Schulzeit, bis zu dem Zeitpunkt, wo ich wegen Leistungsverweigerung in zwei Fächern des Gymnasiums verwiesen wurde. Rausschmiss – was jetzt? Ich ging einfach auf die Hauptschule. Nach einem Jahr wechselte ich zu einer Berufsfachschule für Elektrotechnik, die ich mit der Mittleren Reife erfolgreich abschloss. Danach Lehre zum Elektromechaniker mit extrem verkürzter Ausbildungszeit wegen der Berufsfachschule und der vorzeitigen Zulassung zur Gesellenprüfung.  Dann: Berufsausbildung zum Elektromechaniker – Betriebselektriker – Abitur nachgemacht – Studium Elektronik & Informatik – Entwicklungsingenieur für Medizinelektronik – Applikationsingenieur – Leitender Projektingenieur mit Langzeit-Auslandsaufenthalt in den USA – berufsbegleitendes Aufbaustudium Wirtschaftsingenieur – Nebenberufliche Dozententätigkeit – Leiter der Aus- und Weiterbildung – Technischer Geschäftsführer. Dann 2002 der CUT. Was war passiert?

Es war mir einfach nicht mehr möglich, mein Führungsverständnis und meine Art, Menschen zu führen, mit den geforderten betrieblichen Rahmenbedingungen in Einklang zu bringen. Meine Führungskultur basiert, wie ich meine, auf ein paar einfachen Annahmen:

  • „Vertrauen ist der Anfang von Allem“ – dieser Werbeslogan einer Bank war für mich gelebte Grundlage in der Zusammenarbeit mit meinen Mitarbeitern.
  • Respekt vor dem Mitarbeiter und
  • der aufrichtige Wille und die Fähigkeit zur ehrlichen Kommunikation auf Augenhöhe, um eine Grundlage zur Mitarbeitermotivation zu haben.

Diese persönlichen Maxime durfte ich immer weniger leben. Einigen meiner Führungskollegen war meine Mitarbeiternähe verdächtig und ungeheuer. Ich erfüllte meine betrieblichen Zielsetzungen mit einer enormen Mitarbeitersolidarität. Ich musste mich immer häufiger für meine „unorthodoxe“ Menschenführung gegenüber der Konzernleitung rechtfertigen. Wie aber sollte ich meine Mitarbeiter ohne jegliche Sinnhaftigkeit und Selbstmotivation motivieren? Nichts ging mehr! Die für mich einzig tragfähige Konsequenz nach familiärer Rücksprache war – leave it!

Ich hatte zwischenzeitlich immer wieder als Trainer für die unterschiedlichsten Dinge gearbeitet. Dabei war mir aufgefallen, dass es immer häufiger Inhalte wie Kommunikation, Motivation und Führung waren, die ich voller Leidenschaft und Begeisterung lebendig vermittelte. Nach Reflexion meiner Erfahrungen war mir schnell klar, das kannst du besser als viele der gängigen Seminaranbieter.

Ab dem Zeitpunkt begann das zweite Leben des Wolfgang Natzke. Die Metamorphose vom rational-technischen Diplomingenieur zum Anbieter von Seminaren und Coachings, die keine „Stangenware“ sein sollten, war vollzogen. Ich bündelte mit meiner Frau unsere Kompetenzen. Das war die Renaissance des schon im Vorfeld gegründeten und bis zu diesem Zeitpunkt zum Job parallel geführten Unternehmens jobperform® und die Geburtsstunde von www.meister-training.de.Der Tenor von jobperform® lautet: Wir wollen das Beste für Sie, nicht das Angenehmste.

Mein Fazit bis jetzt: Monetär habe ich bis jetzt noch verloren – aber an Zufriedenheit und Lebensfreude deutlich dazugewonnen! Ein Zurück in das alte Leben kann ich mir nicht mehr vorstellen! Endlich erfahre ich, wie erfüllend Berufung sein kann.

Was unterscheidet Deinen Trainings- und Coaching-Ansatz von denen anderer Anbieter? Ich weiß, man plaudert nicht gern aus dem Nähkästchen, aber Anbieter zu PE und Softskills gibt es ja viele…

Unsere Ansätze unterscheiden sich in vielfältiger Weise von denen unseres Wettbewerbs. Meine Frau und ich kommen beide aus einer langjährigen Berufspraxis mit „serpentinenartigem“ Verlauf, daher können wir viele unterschiedliche Perspektiven einnehmen. Häufig treten wir bei unseren Klienten als Team auf. Auf diese Art bekommt der/die Teilnehmer bzw. der Klient ein Maximum an Betreuung und Impulsen. Unser Vorgehen stützt sich dabei auf ein Portfolio unterschiedlichster interaktiver Methoden. Wir legen besonderen Wert auf eine individuelle, persönlichkeitsgerechte Vermittlung auf der zwischenmenschlichen Ebene.

Wir bieten praxisorientierte, interaktive Seminare, in denen das Einbringen persönlicher Erfahrungen und das Verständnis für die Problematik des Teilnehmers ein hohes Maß an Authentizität schafft. Weiterhin eine entspannte Trainingsatmosphäre und einen dynamischen Seminarverlauf durch „lockere“ Interaktionen, die für eine kurzweilige und unterhaltsame Erarbeitung von lösungsorientierten Resultaten auf Augenhöhe sorgen. Dazu hinterfragen wir diskret, aber immer kritisch und durchdringend, um zu tatsächlich relevanten Ergebnissen zu gelangen, von denen unser Kunde unmittelbar profitiert.

Das gilt auch für unser Coachingverständnis. Wir arbeiten streng werteorientiert. Wir verweigern uns dem Hype, einen Menschen in ein recht starres kategorisiertes System, wie zum Beispiel dem DISG-Modell, zu stecken. Nur eine Herausarbeitung der Individualität – der persönlichen Werte – wird dem Kunden wirklich gerecht. Der zu zahlende Preis liegt in dem erheblich zeitaufwendigen Verfahren und der unbedingt notwendigen Bereitschaft des Kunden zur kritischen Reflexion sowie der Ehrlichkeit sich selbst gegenüber. Die Grundlage für unsere Arbeit ist die aufrichtige Bereitschaft zur Veränderung!

Wie organisierst Du Dich? Nutzt Du eine Methode wie GTD, Personal Kanban oder ähnliches? Wie hältst Du es mit Deiner Aufgaben- und Terminplanung?

Ich könnte jetzt behaupten, die tollsten Tools im tagtäglichen Einsatz zu haben. Aber ich oute mich jetzt: Das Programm, mit dem ich mich noch organisiere, ist nach wie vor Outlook 2007. Ich bin in Deinem Blog Day-Spotting auf den Beitrag „GTD mit MS Outlook 2007“ aufmerksam geworden. Die Anwendung von GTD in Verbindung mit Outlook scheint mir nach dem durchlesen des Skriptes für mich persönlich zukunftsträchtig. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für Dein liebevoll und locker gestaltetes PDF-Dokument. Personal Kanban leben wir in einer auf unsere Situation adaptierte Weise als „jobperform®-Kanban“. Dazu nutzen wir eine sehr große Whiteboard –Tafel. Weiterhin versuchen wir mit immer besserem Erfolg die Anwendung eines Ordnungssystems im Sinne der 5S- Methode – es gilt eben immer wieder den „inneren Schweinhund“ auszutricksen. Ansonsten lebe ich ausgezeichnet mit meinem Palm für die Aufgaben- und Terminplanung; immer unter strikter Anwendung des Eisenhower-Prinzips „Wichtigkeit vor Dringlichkeit“ und der Rangfolge „schlimme“ Aufgaben zuerst. Ich bin zurzeit noch auf der Suche nach einem für mich passendem Mobiltelefon, dass meinen Ansprüchen im Office-Bereich wirklich in Gänze gerecht wird.

Was sind Eure Ziele für 2010? Und wie habt Ihr die Umsetzung geplant?

Im letzte Jahr haben wir uns intensiv mit den Bedarfen der Weiterbildung auseinander gesetzt und in Anlehnung daran, für das Jahr 2010 – 3 Produktsäulen entwickelt.

  1. Entwicklung der Führungskompetenz auf der Meisterebene zur Verbesserung der Abläufe im Qualitätsmanagement (www.meister-training.de)
  2. Vermittlung von Argumentationskompetenz, um u.a. Meetings schneller und ergebnisorientierter gestalten zu können (www.argumentieren-lernen.de)
  3. Aus dem großen Bereich des Profilings setzen wir das Tool ProfilPASS, als bundesweit standardisiertes Instrument ein, bilden zum ProfilPASS-Berater aus und fungieren als Dialogzentrum für Berater (www.job-perform.com)

Wir halten klassisches Marketing als zunehmend teuer und ineffektiv, daher vermarkten wir uns konsequent online über entsprechende Plattformen und Vernetzungen. Blog- und Presseartikel finden dabei großen Einsatz.

Für Entscheider ist unserer Erfahrung nach der monetäre Aspekt der Weiterbildung nicht das Problem. Die entscheidende Hürde, Trainings oder Coachings einzukaufen, besteht darin, die Mitarbeiter in dieser Zeit frei zu stellen. Dieser Thematik werden wir uns strategisch in diesem Jahr annehmen.

Darüber hinaus haben wir folgende Situation als problematisch erkannt: Trainer und Berater arbeiten nicht oder kaum prozessorientiert. Daher wollen wir als Trainer und Berater uns mit den Strategien unserer Kunden auseinander setzen und Hilfestellungen in der Strategie-Entwicklung leisten. Wir müssen mit unserem Kunden „Zukunft entwickeln“. Das wird unsere strategische Entwicklung in 2010 ausmachen.

Vielen Dank und viel Erfolg!

 

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Interview mit Thomas Mampel zu SocialNC und Zeitmanagement

Langsam finde ich Gefallen daran, interessante Menschen mit meinen Fragen zu löchern. Nach Alexander von Halem war nun Thomas Mampel, Sozialarbeiter und seineszeichen Mitbegründer von SocialNC, mein “Opfer”. SocialNC ist ein Netzwerk für soziales und/oder ehrenamtliches Engagement.

Niels: Hallo Thomas! Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für ein Interview nimmst. Was ist Dein beruflicher Background und wie ist es zu SocialNC gekommen?

Ich bin Sozialarbeiter,  Mitbegründer und seit 15 Jahren Geschäftsführer  des gemeinnützigen Vereins Stadtteilzentrum Steglitz e.V. . Unser Verein ist Träger von Kindertagesstätten, Schulhorten, Jugendfreizeiteinrichtungen, Bürgertreffs und einer Senioreneinrichtung. An zwei Schulen organisieren wir die Schulsozialarbeit. Unser Existenzgründungsprojekt .garage berlin, in dem wir ALG-II-EmpfängerInnen begleiten, die sich selbständig machen wollen,  haben wir im letzten Jahr in eine GmbH ausgegründet. Hier fungiere ich als geschäftsführender Gesellschafter. Darüber hinaus bin ich Mitglied des Vorstandes  der Berliner Landesgruppe des Verbandes für sozial-kulturelle Arbeit.

Die Projekte und Einrichtungen unseres Vereins sind hier im Stadtbezirk auf vielfältige Weise vernetzt. Durch Kooperationen und Partnerschaften auf lokaler Ebene konnten immer wieder hervorragende Synergien realisiert werden. Das macht Sinn – und Spaß! Irgendwann wurde uns aber klar, dass der Austausch, die Kooperation und die Vernetzung auch im virtuellen Raum weiterentwickelt werden muss. Es schien uns sinnvoll und notwendig ein Tool zu bauen, das Menschen in sozialen Organisationen bzw. im Non-Profit-Bereich hilft über Stadt- und Landesgrenzen hinweg – womöglich sogar international – vernetzt zusammen zu arbeiten. Die Idee für www.socialNC.de war geboren. Zusammen mit Andreas Oesinghaus habe ich socialNC gegründet, Ende 2008 sind wir „online“ gegangen. Unsere Leitidee: Wir glauben, dass die Welt durch Kooperation und gegenseitiges Vertrauen verändert werden kann. socialNC soll den im Non-Profit-Bereich tätigen Menschen als Werkzeug dienen, die Welt gerechter und sozialer zu gestalten.

Nachdem SocialNC ja noch relativ jung ist: Wie hat sich die Community bisher entwickelt? Lassen sich schon erste Erfolge berichten? Was habt Ihr für die Zukunft geplant?

socialNC entwickelt sich langsam. Langsamer als wir zu Beginn erwartet hatte. Im Schnitt begrüßen wir pro Woche ein bis zwei neue Mitglieder – das ist zu wenig. Und leider sind die Mitglieder, die wir haben, auch  nur sehr begrenzt aktiv. Es gilt das alte Pareto-Gesetz: 20% der Mitglieder schreiben 80 % der Beiträge. Aber wir sind weiter optimistisch, dass wir perspektivisch genügend Leute für die Plattform begeistern können – und akzeptieren, dass der Sozialbereich manchmal den Entwicklungen – zumal den technischen – ein wenig hinterher hängt.

Wir sind stetig dabei, die Funktionalitäten weiter auszubauen: Es gibt jetzt die Verknüpfung des socialNC-Blogs mit dem eigenen Twitteraccount, socialNC ist seit mehreren Monaten durchgängig auch in einer englischsprachigen Version verfügbar (einfach mal oben rechts das entsprechende Fähnchen anklicken), wir haben jetzt die Funktion „Wer ist online?“ und wir haben viele kleine technische Verbesserungen umsetzen können, die jetzt hier nicht alle aufgezählt werden können. All das bezeichnen wir ebenso als „erste Erfolge“  wie die Tatsache, dass sich socialNC jetzt mehr oder weniger selbst trägt und wir kein privates Geld mehr reinschießen müssen – Dank zahlreicher Mitglieder, die sich für eine kostenpflichtige Premiummitgliedschaft entscheiden haben, bei der sie selbst den monatlichen Preis bestimmen können und Dank der Partner, die die Plattform mit einer  Werbeanzeige auf der Startseite sponsern.

Für die Zukunft planen wir vor allem den Ausbau unserer Angebotes für Organisationen und Projekte,  sog. „Partnerprofile“ einzurichten und wir wollen die Community auch mehr für die Nutzerinnen und Nutzer sozialer Angebote und Dienstleistungen öffnen. Es wäre doch klasse, wenn in einem Forum bei socialNC Träger und Eltern gemeinsam – aber verstreut über die ganze Republik zum Beispiel mal an der Konzeption für eine innovative und moderne Kindertagesstätte arbeiten würden……… Sicher eine spannende Arbeitsform mit spannenden Ergebnissen!

SocialNC ist meines Erachtens deswegen so spannend, weil es durch die Vernetzung allen ehrenamtlichen oder auch professionell im Sozialbereich Tätigen eine Plattform für bundes- und nun auch weltweiten Austausch über Projekte, Ideen und so weiter bietet. Glückwunsch übrigens zum ersten User aus den Staaten. Ich finde es sehr interessant, in welche Richtung Ihr die Plattform ausbauen wollt. Wie aber wollt Ihr mehr User Eurer Zielgruppe gewinnen? Habt Ihr da eine Strategie, die Ihr verfolgt?

Wir gehen derzeit verstärkt auf Verbände, Wohlfahrtsorganisationen und große Träger zu. Wir wirken bei Messen mit und nutzen andere Netzwerke wie XING und Facebook um Menschen, die im sozialen Bereich tätig sind oder die als Kunden solche Projekte und Angebote nutzen, auf diese spezialisierte Plattform aufmerksam zu machen. Und wir sprechen gezielt Multiplikatoren an, also Menschen, die im Sozialen Bereich wirklich was zu sagen haben und die für uns Werbung in ihren eigenen Netzwerken und Arbeitszusammenhängen machen.

Die Arbeit rund um SocialNC ist sicher auch recht zeitintensiv. Wie bekommst Du das eigentlich mit Deiner “normalen” Berufstätigkeit unter einen Hut? Ein Privatleben hast Du ja sicher auch noch…

Entscheidend sind drei Dinge: 1. eine starke Vision – die dich auch in schwierigen und anstrengenden Phasen „trägt“;  2. ein gutes Team:  im Stadtteilzentrum Steglitz e.V.  und in der .garage berlin haben wir hervorragende Köpfe, die die Dinge vorantreiben, bei socialNC ist es Andreas Oesinghaus, der sich um die fachliche bzw. inhaltliche Entwicklung der Plattform kümmert, ich kümmere mich vorrangig im die kaufmännischen Fragen, zusammen sind wir ein „Dreamteam“ und 3. ein schlüssiges und funktionierendes System für  Selbstorganisation und Selbstmanagement. Ich habe den GTD-Ansatz bei mir konsequent implementiert, ergänzt wird dieses System durch die HelfRecht-Methodik zur Lebens- und Unternehmenszielplanentwicklung. So habe ich meine lang- und mittelfristigen Ziele stets im Fokus und bekomme die Umsetzung dieser Ziele in den Alltag und alle anderen „kleinen“ Projekte gut in den Griff.

Welche Tools setzt Du ein, um Dein Ziel- und Zeitmanagement effektiv zu planen und nachzuverfolgen? Und wie viel Zeit investierst Du dafür?

Einmal im Jahr treffe  ich mich mit  meinen Leitungsmitarbeitern zur Klausurstagung, in der es um die Jahreszielplanung für das Folgejahr geht. Das Verfahren habe ich ausführlich auf socialNC beschrieben (http://www.socialnc.de/forumthread/Jahreszielplanung+und+Vorgehensplanung+im++Stadtteilzentrum+Steglitz+e_V_/182/page/1 ). Ich selbst setze für meine Zielplanung die Helfrecht-Software „Targo“ ein.

Ansonsten arbeite ich mit Outlook. Ich habe mir das Programm so organisiert, dass es zu „meinem“ GTD-System passt – mit definierten Ansichten nach den jeweiligen Projekten oder meinen Kontexten. Alle „Next Actions“, Termine, Projekte und  Kontakte organisiere ich mit diesem Tool. Mobil bin mit meinem Blackberry (der wahrscheinlich bald einem iPhone weichen wird) immer up-to-date, da sich Rechner und Mobilgerät drahtlos synchronisieren – ein ungeheurer Vorteil. Meine Notizen mache ich „analog“ – also handschriftlich in meinem Notizbuch. Jeden Abend nehme ich mir 20-30 Minuten Zeit um diesen Input (zusammen mit dem „Zeugs“, das sich sonst so im Laufe des Tages in meinem Eingangskorb angesammelt hat) in mein System einzuspeisen: Also Ergänzung der Projektliste, neue „Next Actions“, sonstige Informationen, die dann ggf. auch in meine Projektmappen (normale Hängemappen im Rollcontainer) einfließen. Jeden Sonntagabend mache ich meinen „weekly review“. Dank der guten Vorarbeit „unter der Woche“ komme ich da meist mit einer Stunde hin. Ich aktualisiere die Projektlisten, gucke was in der letzten Woche offen geblieben ist und plane meine nächste Woche. Einmal im Monat sehe ich meinen Jahreszielplan durch und leite daraus die Handlungsschritte und Projekte für den Folgemonat ab. Alles in allem brauche ich also jede Woche insgesamt ca. 3,5 bis maximal 4 Stunden für meine Selbst- und Arbeitsorganisation.

Zum guten Schluss noch eine Fußballfrage: Schafft die Hertha den Klassenerhalt?

Aber ganz sicher: Auf Platz 15.

Thomas, ganz vielen Dank für Deine interessanten Antworten und viel Erfolg beim Ausbau des SocialNC-Netzwerkes.

 
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Geschrieben von - 23. Februar 2010 in 7Habits, GTD, Interview, Leben, Web 2.0

 

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GTD mit Outlook 2007 – Das eBook in Version 2

MeinVersuch, meine “GTD”-Implementierung in Microsoft Outlook 2007 anderen als Muster, Ideengeber und Diskussionsanregung zur Verfügung zu stellen, war ein toller Erfolg. In mehreren einschlägigen Foren wurde die Anregung aufgenommen und herrlich konstruktiv diskutiert. Ein Kritikpunkt einiger Diskussionsteilnehmer war die überschwengliche Nutzung von Ordnern, Gruppen und das dazugehörige Mausgeklicke.

Aber es wurde nicht nur kritisiert, es wurden auch konstruktive Verbesserungsvorschläge gemacht. Gerade die Diskussion im Forum dingegeregeltkriegen.de hat einige interessante Anregungen geliefert. Ich habe daraufhin meinen Ansatz einer tiefschürfenden Kritik unterzogen und konnte nicht umhin, gerade im Aufgaben- und Kontaktmanagement einige Dinge zu vereinfachen und zu verschlanken. Den “Kombatanten” vielen Dank für die Diskussion und Anregungen – ich finde es immer wieder klasse, wie viele unterschiedliche, aber dennoch gute Ansätze es zu GTD gibt.

Diese Erkenntnisse machten es notwendig, das eBook zu aktualisieren. Nun liegt es also in Version 2 vor. Es kann hier heruntergeladen werden:

GTD mit Outlook2007 – Version 2.0

Wesentlichste Änderung: Ich habe den massiven Einsatz von Gruppen und Ordnern (Strukturelemente) im Aufgaben- und Kontaktmanagement quasi komplett abgeschafft – zu viel “Klein-Klein” im täglichen Management. Die für mich erforderlichen Zusatzinformationen werden jetzt über angepasste Outlook-Formulare abgefragt. Key-Benefit: Durch die flexiblen Anpassungsmöglichkeiten der Outlook-Ansichten wurden so die Gesamtworkflows nach meinem Empfinden deutlich schlanker und intuitiver.

 

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15 Punkte, einer Katze eine Pille zu verabreichen

Gestern bei der Tierärztin entdeckt – zugegebener Maßen bin ich erst ab Punkt 3 so langsam darauf gekommen, dass das nicht ernst gemeint ist. Aber der typische Katzencharakter ist gut getroffen, zumindest unsere Familienkatze hasst Medikamente, unabhängig vom Aggregatzustand. Ich möchte Euch das nicht vorenthalten (bitte nicht nachahmen!). Was aber zwischen den Zeilen steht: Als GTDler und Katzenbesitzer sollte man die Medikation einer Katze mit ausreichend Zeitpuffer versehen – es könnte “etwas” länger dauern.

1. Nehmen Sie die Katze in die Beuge Ihres linken Armes, so als ob Sie ein Baby halten. Legen Sie den rechten Daumen und Mittelfinger an beiden Seiten des Mäulchen an und üben Sie sanften Druck aus, bis die Katze es öffnet. Schieben Sie die Pille hinein und lassen Sie die Katze das Mäulchen schließen.

2. Sammeln Sie die Pille vom Boden auf und holen Sie die Katze hinterm Sofa vor. Nehmen Sie sie wieder auf den Arm und wiederholen Sie den Vorgang.

3. Holen Sie die Katze aus dem Schlafzimmer und schmeißen Sie die angesabberte Pille weg.

4. Nehmen Sie eine neue Pille aus der Verpackung, die Katze erneut auf den Arm und halten Sie die Tatzen mit der linken Hand fest. Zwingen Sie den Kiefer auf und schieben Sie die Pille in den hinteren Bereich des Mäulchens. Schließen Sie es und zählen Sie bis zehn.

5. Angeln Sie die Pille aus dem Goldfischglas und die Katze von der Garderobe. Rufen Sie Ihren Mann aus dem Garten.

6. Knien Sie sich auf den Boden und klemmen Sie die Katze zwischen die Knie. Halten Sie die Vorderpfoten fest. Ignorieren Sie das Knurren der Katze. Bitten Sie Ihren Mann, den Kopf der Katze festzuhalten und ihr ein Holz-Lineal in den Hals zu schieben. Lassen Sie die Pille das Lineal runterkullern und reiben Sie anschließend den Katzenhals.

7. Pflücken Sie die Katze aus dem Vorhang. Nehmen Sie eine neue Pille aus der Packung. Notieren Sie sich, ein neues Lineal zu kaufen und den Vorhang zu flicken.

8. Wickeln Sie die Katze in ein großes Handtuch. Drapieren Sie die Pille in das Endstück eines Strohhalmes. Bitten Sie Ihren Mann, die Katze in den Schwitzkasten zu nehmen, so dass lediglich der Kopf durch die Ellenbogenbeuge guckt. Hebeln sie das Katzenmäulchen mit Hilfe eines Kugelschreibers auf und pusten Sie die Pille in ihren Hals.

9. Überprüfen Sie die Packungsbeilage um sicher zu gehen, dass die Pille für Menschen harmlos ist. Trinken Sie ein Glas Wasser, um den Geschmack loszuwerden. Verbinden Sie den Arm Ihres Mannes und entfernen Sie das Blut aus dem Teppich mit kaltem Wasser und Seife.

10. Holen Sie die Katze aus dem Gartenhäuschen des Nachbarn. Nehmen Sie eine neue Pille. Stecken Sie die Katze in einen Schrank und schließen Sie die Tür in Höhe des Nackens, so dass der Kopf herausschaut. Hebeln Sie das Mäulchen mit einem Dessert-Löffel auf. Flitschen Sie die Pille mit einem Gummiband in den Rachen.

11. Holen Sie einen Schraubenzieher aus der Garage und hängen Sie die Tür zurück in die Angeln. Legen Sie kalte Kompressen auf Ihr Gesicht und überprüfen Sie das Datum Ihrer letzten Tetanus-Impfung. Schmeißen Sie Ihr blutgesprenkeltes T-Shirt weg und holen Sie eine neues aus dem Schlafzimmer.

12. Lassen Sie die Feuerwehr die Katze aus dem Baum auf der gegenüberliegenden Straße holen. Entschuldigen Sie sich beim Nachbar, der in den Zaun gefahren ist, um der Katze auszuweichen. Nehmen Sie die letzte Pille aus der Packung.

13. Binden Sie die Vorder- und Hinterpfoten der Katze mit Wäscheleine zusammen. Knüpfen Sie sie an die Beine des Eßtisches. Ziehen Sie sich Gartenhandschuhe über, öffnen Sie das Mäulchen mit Hilfe eines Brecheisens. Stopfen Sie die Pille hinein, gefolgt von einem großen Stück Filetsteak. Halten Sie den Kopf der Katze senkrecht und schütten sie Wasser hinterher, um die Pille herunter zu spülen.

14. Lassen Sie sich von Ihrem Mann ins Krankenhaus fahren. Sitzen Sie still, während der Arzt Finger und Arm näht und Ihnen die Pille aus dem rechten Auge entfernt. Halten Sie auf dem Rückweg am Möbelhaus und bestellen Sie einen neuen Tisch.

15. Bitten Sie Ihren Tierarzt um einen Hausbesuch

15a. Erschießen Sie Ihre Katze und kaufen sich einen Hund. (Stand auf dem Zettel unserer Tierärztin nicht drauf, sie meinte aber grinsend, es wäre durchaus eine Alternative)

 
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Geschrieben von - 2. Februar 2010 in CoolStuff, GTD, Zeitmanagement

 

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Die fünf S für das Ordnung-halten

Eines der wesentlichen Merkmale einer guten Produktivität ist das dahinterstehende Ordnungssystem. Ein dafür durchaus gut geeignetes System ist die 5S-Methode. Sie hat ihre Wurzeln im Kaizen und bietet in der Schlankheit ihrer Idee eine gute Eselsbrücke, um nicht nur Ordnung zu schaffen, sondern vor allem auch, die Ordnung beizubehalten. Und was in Firmen gut funktioniert, klappt erst recht für ein gutes GTD.

Die fünf S leiten sich aus den japanischen Einzelbegriffen ab, die praktischerweise gut merkbare Pendants sowohl im englischen als auch deutschen Sprachraum haben:

  • Seiri / Sort /(Aus-)Sortieren: Abfall und nicht benötigtes Material wegwerfen
  • Seiton / Straighten / Hin-/Um-)Stellen: Alles und jedes hat seinen geeigneten Platz für eine schnelle Wiederbenutzung und Aufbewahrung
  • Seiso / Shine / Sauberkeit: Der Arbeitsplatz sollte immer sauber sein. In der 5S-Philosophie bedeutet dies, für seinen eigenen Arbeitsplatz der eigene “Hausmeister” zu sein
  • Seiketsu / Standardize / Standardisieren: Standardisierung und Regelung, wie Sauberkeit und Ordnung am Arbeitsplatz beibehalten werden können
  • Shitsuke / Sustain / Selbstdisziplin: 5S zur täglichen Gewohnheit, zum Bestandteil der Lebensart machen.

Und wenn Eure Familie das nicht glaubt: Dein Heimbüro kann auch so wie beim Meister David Allen aussehen:

 
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Geschrieben von - 7. Januar 2010 in GTD, Leben, Tipps und Kniffe

 

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