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Schlagwort-Archive: Fokussierung

Was soll 2011 Dein zentrales Thema sein?

Wieviele Taschenkalender mit Werbeaufdruck hast Du diesen Herbst schon bekommen? Und wie viele davon wirst Du im kommenden Jahr tatsächlich verwenden? Keinen? Ist eigentlich keine Überraschung: In Zeiten von “Get Things Done” sind diese kleinen Dinger einfach viel zu unflexibel. Aber es geht auch anders.

Klaus Reichert hat einen etwas anderen Jahresplaner entworfen. Der Kalender an sich ist noch nicht so wahnsinnig innovativ, aber das dazugehörige Strategieblatt ist meines Erachtens hervorragend gelungen. Einfach im Aufbau, klar in der Aussage und ausgefüllt an zentraler Stelle aufgehängt ein wunderbares Werkzeug, um sich im tagtäglichen Kleinklein immer wieder auf die eigenen zentralen Themen zu fokussieren. Statt Taschenkalender also besser großer Überblick.

Der Planerkalender kann hier heruntergeladen werden.

 
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Geschrieben von - 24. November 2010 in 7Habits, GTD, Tools, Balancing, Zeitmanagement, Leben, Prioritäten, CoolStuff

 

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Das 5×5 der Wochenplanung – Tipp für mehr Fokussierung

Nun haben wir ständig sämtliche Ideen und Geistesblitze brav aufgeschrieben und in den Aufgabeneingang gelegt, haben alle To-Do´s aus Mails und analoger Post ordentlich dazugelegt und vielleicht sogar sämtliche Kontextlisten im GTD-Style fortgeschrieben. Bleibt die Frage: How to come into action? Welche dieser Aufgaben sollen am Ende der nächsten Woche erledigt sein? Bei ein paar wenigen Aufgaben mag das noch kein Problem sein – bei den heute üblichen dutzenden Projekten und Themen in verschiedenen Lebenskontexten eine echte Herausforderung – zumal die Anforderungen und Gewichtungen sich auch noch permanent verändern. Der heutige Produktivitätstipp zeigt Ihnen, wie Sie den Stress der Aufgabenplanung reduzieren können.

Der 5×5-Tipp geht auf Paul Klipp zurück und ist im Kern eigentlich recht simpel. Und zwar unabhängig davon, ob man seine Aufgabenplanung mit Outlook oder Mindmap oder Kanban oder sonstwas erledigt. Die Quintessenz: Die Arbeitswoche hat 5 Tage, und für jeden Tag nimmt man sich in der Wochenplanung 5 Dinge vor, die man erledigen will.

Der Vorteil dabei: Bis zur nächsten Wochenplanung bleibt die To-Do-Liste vergleichsweise klein und überschaubar. Das entlastet den Kopf von Selbstverpflichtungen und schärft den Fokus für die Dinge, die konkret anliegen. Alles neue, was nicht sofort erledigt werden muss, landet während der Woche dann sauber notiert im Aufgabenpool. Robert Dempsey hat zu diesem System ein kleines Video bereitgestellt.

Dank an Dr. Stefan List, der diesen Ansatz „ausgegraben“ hat.

 

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Mein GTD mit Outlook 2007 – Teil 6: Das Referenzsystem

Wer aufräumt, ist nur zu faul zum Suchen.

Bei GTD geht es ja im Wesentlichen um die Steigerung der Effektivität des Tuns. Nun ist der Tagesablauf ja nur auf den ersten Blick seriellen Charakters (die Zeit lässt sich halt nicht zurück drehen). Tatsächlich haben wir es mit zum Teil wiederkehrenden Themen zu tun – nämlich dann, wenn eine zu erledigende Aufgabe Bestandteil eines Projektes ist. Das bedeutet, dass wir zu Beginn der Aufgabenerledigung unseren geistigen Fokus auf selbige lenken müssen: Worum geht es? Was ist das Ziel? Welche Zeitschienen verbergen sich dahinter? Und so weiter…

Je mehr Aufgaben und Projekte wir haben, umso vielschichtiger werden die Informationsflüsse dazu. Denn wir bekommen Anrufe, Mails, Dokumente etc. zu unseren Aufgaben. Für eine effektive Aufgabenerledigung ist es folglich immens wichtig, diese Informationen so zu verwalten und abzulegen, dass unsere Fokussierung auf eine Aufgabe möglichst schlank funktioniert und wir nicht unnötig viel Zeit mit der Informationssuche verschwenden.

Nun höre ich relativ oft von Kollegen: „Wozu soll ich mir ein Ablagesystem ausdenken? Ich habe doch überall Such-Funktionen: Auf dem Desktop, im Mailprogramm, in unserem Intranet, im Internet. Wenn ich was brauche, dann lasse ich suchen. Ist doch viel bequemer…“

Nicht ganz falsch, aber leider auch nicht richtig. Woher weiß ich denn im Zweifel, wo ich suchen muss?

AufgabenAn einem ordentlichen Ablagesystem führt meines Erachtens kein Weg vorbei. Wirklich aufwendig ist das Finden einer Ablagestruktur auch nicht – denn im Prinzip haben wir ja schon eines. Nämlich die rollen- und kontextorientierte Struktur des Aufgaben-Managements.Aufgaben-Ordner

Mein Referenzsystem bildet diese Struktur 1:1 ab. Die spannende Frage, die sich hier stellt, ist die der Verortung. Ich bin da ganz pragmatisch: Ich nutze zum einen die Option des Persönlichen Ordners, zum anderen die des Dateisystems.

Der geneigte Leser wird jetzt sagen, dass es doch ungünstig sei, eine redundante Struktur zu betreiben. Ist aber nicht – denn die Drehscheibe, in der sich alles zusammenfügt, ist die Aufgabe. Die einkommenden Mails, die einer Aufgabe zugeordnet werden können, werden per Drag and Drop in die entsprechende Aufgabe verschoben und kurzkommentiert. Eigene Dokumente werden aus dem Dateisystem in die Aufgabe als Hyperlink eingefügt. So habe ich in den Aufgaben immer alle Informationen zusammen.

Somit fällt auch das Fokussieren nicht schwer: Ich öffne die Aufgabe, überfliege die Einträge und bin für die Next-Action bereit.

Handelt es um Informationen, die ich keiner konkreten Aufgabe zuordnen kann (z.B. interessante Blog-Artikel), dann verschiebe ich sie in einen entsprechenden Ordner im Referenzsystem. Da dieses meinen Rollen und Kontexten entspricht, weiß ich auch später genau, wo ich die Informationen finde. Gibt es noch keinen passenden Kontext, dann wird er erstellt.

Und wenn nicht? Naja, dann hilft erst einmal die Suchfunktion ;-) Und danach wird das System entsprechend optimiert.

 
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Geschrieben von - 12. Oktober 2009 in 7Habits, GTD, Outlook

 

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