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Wolfgang Natzke: Gönne Deinem Träumer Raum und Zeit – es lohnt sich!

Was verbindet Walt Disney und Albert Einstein? Nun, beide waren besonders erfolgreiche Menschen – oder? Durch unseren inneren Träumer – wenn wir ihn konstruktiv zu Wort kommen lassen – können wir ähnlich erfolgreich werden. Es bedarf lediglich einer Vision, einer Methode, Mut und Zuversicht um großes Kino zu schreiben.

Wenn Du dich einmal bewusst umsiehst, dann ist wahrscheinlich das meiste von dem, was Du siehst, auf irgendeine Weise das Produkt menschlicher Kreativität: Computer, Gebäude, Fahrzeuge, Flugzeuge, Audio- & Videogeräte, Bücher, Wohngebäude, … Für die Menschheit waren all diese Dinge zu einem bestimmten Zeitpunkt einmal unvorstellbar gewesen – eben ein Traum. Und jetzt sind sie Realität – hat diese Tatsache nicht etwas geradezu Magisches an sich?

Was kann Träume in Wirklichkeit verwandeln? Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 15. September 2011 in Gastbeiträge, Leben, Motivation, Philosophisches

 

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Was Online-Sucht mit Mitarbeiter-Motivation zu tun hat

Was WoW mit Mitarbeiter-Motivation zu tun hat

In der modernen Welt der Online-Games sind allein in Deutschland Tausende Menschen süchtig im Sinne der Definition. Es gibt inzwischen zahlreiche Untersuchungen, die sich mit den Ursachen der Online-Sucht beschäftigen. Die Faszination, die Online-Spiele wie World of Warcraft (WoW) ausüben und neben den monatlichen Gebühren jede Menge Zeit in Anspruch nehmen, ist quasi ein Kochbuch dafür, welche intrinsischen Motivatoren Leidenschaft, Engagement und Anstrengung erzeugen – und somit auch für Führungskräfte bedeutsam, wenn es darum geht, im Unternehmen Räume zu schaffen, die den Mitarbeitern die Entfaltung ihres vollen Leistungspotentials ermöglichen.

Regina Pfeiffer, freie Mitarbeiterin im Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachen, hat auf der Jahrestagung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung 2009 zu diesem Thema einen interessanten Vortrag zur Online-Sucht am Beispiel WoW gehalten. Die Kernpunkte, die Frau Pfeiffer identifiziert hat (und die analog auch für andere Online-Games gelten) und die Faszination WoW ausmachen:

  • „Für Arbeit belohnt werden“
  • „reich werden“
  • „Ziele erreichen“
  • „Herausforderungen bewältigen“
  • „etwas lernen“
  • „etwas erleben“
  • „stark sein“
  • „dazugehören“
  • „kommunizieren“
  • „flirten“
  • „gut aussehen“
  • „gut gekleidet sein“
  • „in einer Hierarchie aufsteigen“
  • „besser sein als andere“

Nun dürfte nur eine Minderheit der Gamer tatsächlich süchtig sein – aber der Reiz des Spiels gilt sicher auch für die „normalen“ Spieler. Die hier aufgelisteten Attribute können weitestgehend dazu verwendet werden, einen anspruchsvollen, erfüllenden Arbeitsplatz zu beschreiben. Nur: In der Realität des Berufslebens scheinen die meisten Arbeitnehmer eher die gegenteiligen Attribute wahrzunehmen, jedenfalls lässt diese Vermutung die jährlich wiederholte Gallup-Studie zu.

Hier besteht seitens der Unternehmen und der Führungskräfte offensichtlich ein großer Umdenken- und Handlungsbedarf. Auch wenn die Gallup-Studie inzwischen in ihrer Ergebnistendenz teilweise von anderen Studien in Frage gestellt wird – nicht umsonst kommen die Unternehmensberater Anja Förster und Peter Kreuz in ihren Büchern und auch in ihren Vorträgen immer wieder darauf zurück: das wichtigste im Unternehmen sind die Mitarbeiter. Und zwar mitsamt ihrer Kreativität, ihren Ideen, ihrer Motivation. Denn eben von diesen Eigenschaften hinge der langfristige, nachhaltige Erfolg eines Unternehmens ab; erst recht in Zeiten, in denen sich die High-Potentials die Arbeitgeber aussuchen und nicht umgekehrt wie noch vor ein paar Dekaden.

Warum also empfinden so viele Menschen ihre Arbeitszeit als sinnentleertes, robotergleiches Wiederholen immer gleicher Tätigkeiten und Gedankenmuster? Weil die meisten Führungskräfte noch immer nicht verinnerlicht haben, dass sie in der heutigen Zeit nicht mehr der „Vor-Turner“ sind, sondern sich eher als Trainer/Coach/Mentor verstehen müssen, die das Potential ihrer Mitarbeiter fördern und fordern. Dies gilt insbesondere für die Unternehmensspitzen – das Top-Management muss gerade den untersten Führungsebenen den Freiraum einräumen, diese Aufgabe angemessen wahrnehmen zu können. Für eine Führungskraft sollte die Personalführung ein Tätigkeitsschwerpunkt sein – nicht ein vernachlässigtes AddOn zu einer Fachaufgabe. Nicht umsonst ist bei Fußballvereinen selten ein Spielertrainer zu finden…

Als Führungskraft sollten Sie den oben zitierten Faszinations-Facetten (mit Ausnahme des Flirtens vielleicht) ausreichend Beachtung schenken – denn sie sind die Faktoren, deren Erfüllung darüber entscheiden, ob Sie engagierte, leistungsbereite Mitarbeiter haben – oder stumpfe Arbeitsdrohnen, denen Sie jeden Schritt im Detail vorschreiben müssen.

Was wäre Ihnen lieber?

 
 

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Und dieses Mal klappt das mit den guten Vorsätzen

Nun dauert es nicht mehr lange: 2010 steht vor der Tür und mit dem Jahreswechsel wieder jede Menge gute Vorsätze. Abnehmen? Mit dem Rauchen aufhören? Mehr lesen? Mehr Sparen? Und wie jedes Jahr werden diese ernst gemeinten Vorsätze unterschwellig von der Furcht begleitet, sie auch dieses Mal nicht in die Realität umsetzen zu können.

Die gute Nachricht: Mit der richtigen Herangehensweise lässt sich die Wahrscheinlichkeit des erfolgreichen “Ich werde ein besserer Mensch” steigern. Jochen Mai hat in seiner Karrierebibel dazu einen schönen Artikel veröffentlicht.

Fassen wir zusammen:

  1. Schaue auf das vergangene Jahr und bewerte kritisch Deine Stärken und Schwächen bzw. was war gut, was schlecht.
  2. Kläre, welche Schwächen Du im kommenden Jahr mindern bzw. abstellen willst
  3. Kläre vor allem, warum Du diese Schwächen abstellen willst: Berührt Dich das Vorhaben innerlich, fühlst Du Dich dem Ziel verpflichtet?
  4. Kläre, was für den Erfolg notwendig ist und beziehe das in Deinen Vorsatz ein
  5. Definiere ein konkretes Ziel und die möglichen Teilschritte dorthin
  6. Visualisiere den Erfolg – wie wird es sich anfühlen, wenn die Teilziele und das große Ziel erreicht werden? Wie wirst Du Dich dabei fühlen? Welchen Benefit wirst Du haben?
  7. Schreibe Dir darauf aufbauend eine Affirmation (Beispiel Abnehmen: “Ich fühle mich leicht und agil, beweglich, wach und munter. Ich kann mühelos große Leistungen bringen und fühle mich dadurch wertvoll, glücklich und geschätzt.”). Affirmationen werden wie folgt geschrieben:
    1. Im Präsenz
    2. positiv
    3. ich-bezogen
    4. visuell
    5. emotional
  8. Plane die Wegbeschreibung und Etappen konkret und greifbar, aber zeitlich ausreichend dimensioniert – Gewohnheiten zu ändern oder gar abzulegen dauert mindestens mehrere Wochen.
  9. Feiere Deine Teilerfolge
  10. Bleibe am Ball, auch wenn Du scheitern solltest. Kaum jemand schafft den ganzen Weg beim ersten Anlauf.

In diesem Sinne wünsche ich Euch/Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr 2010. Kommen Sie gut und vor allem gesund im neuen Jahr an. Und viel Erfolg für Ihre guten Vorsätze…

 
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Geschrieben von - 29. Dezember 2009 in 7Habits, Allgemeines, Psychologie, Tipps und Kniffe

 

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Mit Niederlagen umgehen

Wann hast Du Deine letzte Niederlage einstecken müssen? Und wie bist Du damit umgegangen? Hast Du Dich aufgegeben oder nur tief Luft geholt und weitergemacht? Wir alle wissen, Niederlagen gehören zum Leben dazu. Und dennoch wird unsere Motivation durch Niederlagen immer wieder auf die Probe gestellt.

Ich gestehe: Ich beschäftige mich heute schon den ganzen Tag mit diesem Thema – weil ich letzte Woche eine herbe Niederlage einstecken musste. Eine Niederlage, die zweieinhalb Jahre Arbeit und inhaltliche Auseinandersetzung, diverse ausgetragene Konflikte, aber auch Hoffnungen beerdigt hat. Im ersten Moment des Eingeständnisses der Niederlage und ihrer Konsequenzen blieb nur noch Leere, Niedergeschlagenheit und auch ein bisschen Wut. Wieder einmal nur für den Papierkorb gearbeitet – wieder einmal nicht das gewünschte Ziel erreicht.

„Erfolg ist die Fähigkeit, von einem Misserfolg zum anderen zu gehen, ohne seine Begeisterung zu verlieren.“ Dieser Satz wird Winston Churchill nachgesagt. Und es steckt Weisheit in ihm.

Von einem Misserfolg, einer Niederlage allein geht die Welt nicht unter. Erst wenn wir die Segel streichen, wenn wir aufgeben und unsere Ziele nicht mehr weiter verfolgen – erst dann sind wir gescheitert. Mich hat Churchills Satz inspiriert – denn genau darum geht es letztlich: Die eigenen Ziele nicht aus den Augen verlieren. Eine Niederlage als Chance begreifen, noch mal anzufangen. Seine Lehren aus der Niederlage zu ziehen und weiter an der Erreichung der Ziele zu arbeiten.

Ich habe mal irgendwo in den Weiten des Internet folgenden Satz gelesen: „Zwischen den Aussagen ‚ich bin dreißig Mal gescheitert‘ und ‚ich bin ein Verlierer‘ liegen Welten.“ Ich glaube, dass das stimmt. Der Verlierer ist wirklich gescheitert, während der erstere einfach weitermacht, seine Fehler analysiert und sein künftiges Handeln daran ausrichtet.

Es ist völlig in Ordnung, bei einer Niederlage mal etwas in Selbstmitleid zu versinken – solange man es damit nicht übertreibt. Schauen wir uns mal all die berühmten, erfolgreichen Menschen an: Hat Boris Becker jedes Spiel gewonnen? Und was ist mit seinem Leben außerhalb des Centre Court? Hat Bill Gates nie schlaflose Nächte gehabt? Ging es für Microsoft immer glatt? Ging es in Kevin Kostners Karriere immer nur nach oben?

All diesen Stars und berühmten Menschen war der Erfolg nicht in die Wiege gelegt – aber das ist nicht, was wir heute sehen. Wir sehen erfolgreiche, berühmte Menschen. Warum? Weil sie nie ihren Weg verlassen haben. Sie haben Niederlagen einstecken müssen, manchmal sogar recht herbe – aber sie haben ihre Ziele, ihre Träume immer weiter verfolgt.

Ich werde also nicht länger zürnen – ich gönne mir jetzt noch ein, zwei Tage „Trauer“. Dann werden die Wege zu meinen Zielen neu abgesteckt. Auf geht´s!

 
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Geschrieben von - 26. Oktober 2009 in Motivation

 

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