Eines der wesentlichen Merkmale einer guten Produktivität ist das dahinterstehende Ordnungssystem. Ein dafür durchaus gut geeignetes System ist die 5S-Methode. Sie hat ihre Wurzeln im Kaizen und bietet in der Schlankheit ihrer Idee eine gute Eselsbrücke, um nicht nur Ordnung zu schaffen, sondern vor allem auch, die Ordnung beizubehalten. Und was in Firmen gut funktioniert, klappt erst recht für ein gutes GTD.
Die fünf S leiten sich aus den japanischen Einzelbegriffen ab, die praktischerweise gut merkbare Pendants sowohl im englischen als auch deutschen Sprachraum haben:
- Seiri / Sort /(Aus-)Sortieren: Abfall und nicht benötigtes Material wegwerfen
- Seiton / Straighten / Hin-/Um-)Stellen: Alles und jedes hat seinen geeigneten Platz für eine schnelle Wiederbenutzung und Aufbewahrung
- Seiso / Shine / Sauberkeit: Der Arbeitsplatz sollte immer sauber sein. In der 5S-Philosophie bedeutet dies, für seinen eigenen Arbeitsplatz der eigene “Hausmeister” zu sein
- Seiketsu / Standardize / Standardisieren: Standardisierung und Regelung, wie Sauberkeit und Ordnung am Arbeitsplatz beibehalten werden können
- Shitsuke / Sustain / Selbstdisziplin: 5S zur täglichen Gewohnheit, zum Bestandteil der Lebensart machen.
Und wenn Eure Familie das nicht glaubt: Dein Heimbüro kann auch so wie beim Meister David Allen aussehen:
