Ich bin, gezwungener Maßen, ein Outlook-Benutzer. Auch wenn die Version 2007 einige interessante Möglichkeiten für eine GTD-basierte Arbeitsweise bietet, so gab und gibt es doch einiges, was ich bisher vermisst habe. In den vergangenen Monaten habe ich daher das Outlook-Blog des Microsoft-Teams verfolgt. Nun gibt es die erste öffentliche Beta-Version von Office 2010 – auf meiner Testmaschine läuft sie seit gestern.
Soviel vorne weg: Die Funktionsleiste (Ribbon) der Office-Programme wurde grafisch etwas dezenter gestaltet – und findet sich jetzt durchgängig in allen Produkten wieder, so auch in Outlook. Die Installation (eine Upgrade-Installation) ging auf meiner Windows 7-Umgebung ohne Probleme von der Hand, die alte Outlook-Umgebung wurde zu 100% fehlerfrei übernommen.
In den nächsten Tagen werde ich gerade Outlook einem intensiveren (GTD-)Test unterziehen. Besonders gespannt bin ich darauf, wie gut/schlecht der neue Outlook Social Connector (OSC) funktioniert. Dieser Connector soll im Kern dafür sorgen, dem User neben dem eigentlichen Mailtext Zusatzinformationen über den Absender aus etwaigen Social Networks anzuzeigen – bisher gibt es allerdings wohl nur eine Schnittstelle zu LinkedIn. Aber: Laut Blog soll es aus Outlook heraus möglich sein, jeden Sender zu einem persönlichen Netzwerk hinzuzufügen. Da bin ich doch mal ganz gespannt…
Was ich gestern schon gesehen habe: Die Funktionsleiste und das officekonforme UI machen Spaß. Das UI ist nicht mehr ganz so quietsch-bunt. Darüber hinaus hat Microsoft offenbar einige Features der Konkurrenz adaptiert, so zum Beispiel die bei GMail geschätzte dialog-orientierte Darstellung/Zusammenstellung von Mails, wie wir sie auch aus Foren gewohnt sind.
Schau´n mer mal, wie sich das neue Office 2010 im Praxis-Alltag so bewährt. Ich werde berichten.
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