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Archiv der Kategorie: 7Habits

Aus der Krise für das Selbstmanagement lernen

Krisen sind übel. Egal ob im privaten oder im beruflichen Umfeld, ob im Kleinen oder Großen, sie verursachen Stress und fordern uns mit Leib und Seele. Aber wir können aus ihnen etwas Wichtiges lernen: Wie man richtig fokussiert. Read the rest of this entry »

 

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Zeitmanagement ist tot – es lebe die Agilität!

Auf der Karrierebibel hat Christian Müller vor kurzem eine interessante Frage aufgeworfen: Welchen Sinn macht eigentlich Zeitmanagement? Lohnt es sich wirklich, mit ausgefeilten Systemen wie GTD (Get Things Done) jedes Detail seines Lebens strukturieren und organisieren zu wollen?

Für Müller ist die Antwort klar: Zeitmanagement ist Zeitverschwendung. Besser sei es, bei der Aufgabenbearbeitung mehr Vertrauen in seine Intuition zu haben. Als langjähriger Get-Things-Done-Anwender habe ich mich in letzter Zeit ebenfalls immer häufiger gefragt, in wie weit der Aufwand, den ich da betreibe, den tatsächlichen Nutzen rechtfertigt – und habe einiges verändert. Read the rest of this entry »

 

Buchrezension: Alva Gehrmann – Alles ganz Isi (Isländische Lebenskunst für Anfänger und Fortgeschrittene)

Was haben Björk, Gammelhai, gestrickte Ganzkörperkleider und Meerschwimmen bei 2 Grad Wassertemperatur gemeinsam? Ganz einfach: sie stammen aus Island, einer Insel, die uns Mitteleuropäer in der Regel durch Musik und Vulkanasche begegnet. Aber Island ist mehr: In einer von Naturgewalten geprägten und bedrohten Insel haben die Bewohner eine ganz eigene Art zu leben gefunden. Und von dieser können wir noch viel lernen. Alles ganz Isi zeigt, was. Read the rest of this entry »

 

Wolfgang Natzke: Kommuniziere erfolgreicher – nutze den Rapport!

Möchtest Du auch gern häufiger stressfreier kommunizieren? Ein solides Fundament jeder erfolgversprechenden Kommunikation besteht in der Bereitschaft, sich als Sender einer Botschaft verbal und nonverbal auf den Empfänger “einzustimmen”. Dieses harmonische Abstimmen wird als Rapport bezeichnet und ist eine starke Form von empathischem Verhalten, das zu einem gewissen Teil ganz bewusst erzeugt werden kann. Read the rest of this entry »

 
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Geschrieben von - 15. September 2011 in 7Habits, Gastbeiträge, Kommunikation, Leben, NLP, Psychologie

 

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Ursula Jocham: Mach´s doch mal ganz anders…

Besteht Dein Leben auch aus einer Vielzahl von Gewohnheiten? Angewohnheiten, die Dir Sicherheit und Stabilität geben? Wo Du gar nicht mehr denken musst, weil sie ganz automatisch ablaufen? Nicht schlimm – das geht wohl fast allen Menschen so. Die „lieben“ Gewohnheiten begleiten uns durch unseren Alltag, Tag für Tag. Wir haben sie uns meist über Jahre, manche sogar schon in unserer Kindheit angewöhnt. Wir pflegen sie und es fällt uns leicht, die Dinge so zu tun wie wir sie schon immer getan haben. Wie wir sie gelernt haben. Wie wir sie uns irgendwie mal irgendwann angewöhnt haben. Wir sind routiniert und spulen das vorgegebene Programm einfach nur noch ab… Read the rest of this entry »

 
 

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Wie organisiert sich eigentlich eine erfolgreiche Unternehmerin? – Interview mit Sina Trinkwalder, der manomama

Um es vorweg zu nehmen: Sie organisiert sich gar nicht, sondern sie lässt sich organisieren – Delegation mal ernst genommen ;-) . Manomama ist das vielleicht interessanteste Projekt, das mir in den letzten Monaten über den Weg gelaufen ist. Ein Modelabel, das auf nachhaltige Produkte und Produktion schaut, das in Deutschland fertigt und für den Vertrieb und das Marketing voll auf das Internet setzt? Kann es das geben? Ja, es kann. Was also lag näher, als die Interviewreihe mal wieder aufzugreifen und mit der Initiatorin, Chefin, Multiplikatorin, Entrepreneurin Sina Trinkwalder über Zeitmanagement zu sprechen – bzw. zu mailen? Read the rest of this entry »

 

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Was hindert Dich?

Seth Godin hat die Fähigkeit, komplexe Themen auf den Punkt zu bringen. In seinem Blog schreibt er heute über die vier wesentlichen Gründe, warum wir etwas nicht tun (können).

Im Grunde genommen sind es:

  • Nicht wissen, was man tun soll
  • Nicht wissen, wie man es tun soll
  • Mangelnde Ressourcen oder Rechte, es zu tun
  • Angst

Sein Fazit: Bei all den Dingen, die wir nicht tun (können), sollten wir uns fragen, in welche Kategorie sie gehören. Sie lassen sich dann viel leichter angehen. Vielleicht etwas zu sehr vereinfacht, aber im Kern hat er recht.

 
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Geschrieben von - 7. Juni 2011 in 7Habits, GTD, Psychologie, Balancing, Tipps und Kniffe, Leben

 

Die drei Stufen des Glücks

Was ist eigentlich dieses “Glücklich-sein” genau? Ist es das Gefühl, das wir bei einer ausgedehnten Shopping-Tour empfinden? Ist es die Erkenntnis, ein angenehmes Leben zu führen? Oder ist es Glück, wenn wir uns selbst-verwirklichen, unsere Potentiale nutzen bzw. den Sinn unseres Lebens gefunden haben? Read the rest of this entry »

 
 

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Was soll 2011 Dein zentrales Thema sein?

Wieviele Taschenkalender mit Werbeaufdruck hast Du diesen Herbst schon bekommen? Und wie viele davon wirst Du im kommenden Jahr tatsächlich verwenden? Keinen? Ist eigentlich keine Überraschung: In Zeiten von “Get Things Done” sind diese kleinen Dinger einfach viel zu unflexibel. Aber es geht auch anders.

Klaus Reichert hat einen etwas anderen Jahresplaner entworfen. Der Kalender an sich ist noch nicht so wahnsinnig innovativ, aber das dazugehörige Strategieblatt ist meines Erachtens hervorragend gelungen. Einfach im Aufbau, klar in der Aussage und ausgefüllt an zentraler Stelle aufgehängt ein wunderbares Werkzeug, um sich im tagtäglichen Kleinklein immer wieder auf die eigenen zentralen Themen zu fokussieren. Statt Taschenkalender also besser großer Überblick.

Der Planerkalender kann hier heruntergeladen werden.

 
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Geschrieben von - 24. November 2010 in 7Habits, GTD, Tools, Balancing, Zeitmanagement, Leben, Prioritäten, CoolStuff

 

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“Feel it!” – Eine Buchempfehlung

Wissen ist Macht – macht nichts, denn ich weiß, dass ich nichts weiß. Das ist für mich die Quintessenz aus dem Buch “Feel it! Soviel Intuition verträgt Ihr Unternehmen” von Dr. Andreas Zeuch. Dieser Artikel ist keine Rezension, sondern eine Empfehlung. Für mehr Selbstbewusstsein im wahrsten Sinne des Wortes. Für mehr Akzeptanz von Emotion und Intuition im Handeln. Und für mehr Selbstvertrauen darauf, dass unser Unterbewusstsein kein tumber Idiot ist.

Da hat man tagelang über einem Projektplan oder Budgetplan gebrütet und verhandelt. Oder sich tolle Argumente für die Diskussion im Elternverein überlegt. Oder einen phantastischen Finanzierungsplan für die Selbstständigkeit entwickelt. Oder ein klasse Marketing-Konzept gebaut, das einfach funktionieren muss. Und dann kommt Herr Murphy um die Ecke: Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.

Ist es nicht absurd, wie viel Zeit wir darauf verwenden, sachlich-objektiv-orientiert etwas zu analysieren, was künftig sein wird? Beziehungsweise sein könnte? Wie viel Mühe wir investieren, um aus der Glaskugel etwas heraus zu lesen? Den Kaffeesetz zu interpretieren? Letztlich ist es doch nicht mehr und nicht weniger, wenn wir “vernünftig ausgerichtet” Einflussfaktoren interpretieren und Hochrechnungen anstellen. Nur: Wie rational ist eigentlich unser rationelles, sachliches Denken wirklich? Warum kommt es zu Börsencrashs, doppelt teuren Konzerthäusern, wenn doch hier wie dort so viele Menschen damit beschäftigt sind, die Zukunft zu planen? Warum verhält sich die Zukunft eigentlich nie so, wie wir es vorhergesagt haben?

Die schlechte Nachricht: Mit unserem Blick in die Zukunft ist es ist nicht weit her. Wie wir aus der Gehirnforschung wissen, ist unser bewusstes Denken der kleinste Teil unserer Gehirnaktivität. Und die Gedanken sind dabei noch nicht einmal frei, weil die Automatismen unseres „Denk“-Organs dafür sorgen, dass wir selten die gewohnten Trampelpfade des Verhaltens und Organisierens verlassen können. Insofern ist es keine Überraschung, dass unsere Modelle der Zukunft eigentlich immer daneben liegen.

Das Problem der Ratio (oder besser gesagt des Glaubens, wissen zu müssen und zu können) besteht darin, dass wir meinen, einer komplexen Komplexität beikommen zu können, in dem wir einfach nur genug Fakten sammeln und diese innerhalb unserer Glaubenssätze und Denkmuster ordentlich durchkneten. Am Ende steht dann eine vernünftige Entscheidung? Von wem? Von einem einzelnen, einsamen Top-Entscheider? Von einem Team von Projektmanagern, die die eigentliche Arbeit gar nicht machen, sondern nur “controllen”?

Wie viele Einflussfaktoren müssten wir überblicken und richtig einschätzen können, um auch nur annähernde Verlässlichkeit in unsere Planungsszenarien, geschweige denn in die Umsetzung zu erzielen? Diese Frage ist schlicht nicht zu beantworten, weil nicht nur die Quantität der Einflussfaktoren auf eine Planung, ein Budget, ein Projekt eine Rolle spielt. Sondern auch die Relationen der Faktoren untereinander.

Deswegen sind Projekte, je größer sie angesiedelt werden, und Pläne, je umfangreicher sie werden, auch immer wahrscheinlicher zum Scheitern verurteilt – jedenfalls wenn man konventionelle Maßstäbe anlegt. Manche nennen das Zufall, andere Schicksal. Für Dr. Andreas Zeuch ist es vollkommen natürlich. Umso mehr erstaunt es ihn, den studierten Musiktherapeuten und Management-Vordenker, wie sehr sich viele Entscheider darum bemühen, Entscheidungen allein auf der Basis sachbezogener Überlegungen zu treffen. Und wie viele Menschen dabei geflissentlich das warnende Bauchgefühl überhören. Und ihren Mitarbeitern, Partnern, Freunden etc. nicht zuhören. Und meistens noch nicht einmal fragen.

Sein Buch „Feel it! So viel Intuition verträgt Ihr Unternehmen“ versucht, die Lehren aus der klassisch-konservativen Managementarbeit zu ziehen. Und so viel sei verraten: Das gelingt ihm ganz vortrefflich.

Wissenschaftlich fundiert, lebendig geschrieben und ohne moralischen Zeigefinger zeigt Dr. Zeuch auf, wie man Management im Sinne einer am ganzen Menschen orientierten Denkweise neu leben kann. Und dass Intuition nicht das Gegenteil von Rationalität ist, sondern beide sich ganz prima ergänzen – wenn man sie denn lässt. Dabei geht es ihm nicht darum, Planung grundsätzlich in Frage zu stellen, sondern um die Lösung eines Problems auf einer anderen Gedankenebene. Für mich steht Dr. Zeuch damit in guter Gesellschaft zu Managementdenkern a la Förster & Kreutz, weil er vermeintliche Standards gekonnt in Frage stellt und aus meiner Sicht vernünftige Handlungsalternativen anbietet.

Mehr sei nicht verraten – selber lesen macht schlau. Ich werde jedenfalls das Buch jetzt noch einmal lesen – meine Intuition sagt mir, dass ich zwischen den Zeilen noch die eine oder andere Weisheit überlesen habe…

 

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